Wissenstest 2017

9. Oktober 2017

Am Montag, den 09.10.2017 fand im Feuerwehrgerätehaus Gemünden die Annahme des Wissenstest 2017 für einen Teilbereich des Inspektionsbereich (Altlandkreis) Gemünden statt.

Grundsätzliches zum Wissenstest

Die Vermittlung des feuerwehrtechnischen Wissens bildet einen der Schwerpunkte der Arbeit in der Jugendfeuerwehr.
Dieser Aufgabenbereich stellt eine wichtige Funktion bei der Gestaltung eines voll einsatzfähigen Feuerwehrdienstleistenden aus dem „Rohmaterial Feuerwehranwärter“ dar. Das Ziel dieser Arbeit ist, das Interesse und Freude der Feuerwehranwärter am Dienst in der Feuerwehr zu fördern, um dadurch eine dauerhafte Bindung zur Feuerwehr zu erreichen. Ein wesentliches Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Wissenstest-Aktion.

Der Wissenstest 2017 befasst sich mit dem Themen „Unfallverhütung in der Feuerwehr“ sowie
„Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“.       

„Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit …“ – so lautet der Slogan der Feuerwehren Bayerns, der bereits darauf hinweist, dass Feuerwehrarbeit nicht immer ohne den Kontakt mit Gefahren abläuft. Während ein Erwachsener meist mehr Erfahrung im Umgang mit gefährlichen Einsatzsituationen im unwegsamen Gelände, bei Dunkelheit oder besonderer Wetterlage zeigt, kann man von Jugendlichen grundsätzlich nicht die gleiche Abgeklärtheit erwarten.

Die allgemeine Kinder- und Jugendarbeit, die feuerwehrtechnische Grundausbildung und die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) gleichfalls zu berücksichtigen, stellt eine besonders hohe Anforderung an die Jugend-feuerwehrwarte und Betreuer dar. Die Besonderheit zeigt sich darin, dass Jugendliche ihre geistige und körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen haben und der Ausbilder deswegen neben dem feuerwehr-technischen Wissen ebenso Einfühlungsvermögen, Verantwortungsgefühl und Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen einbringen muss. Hinzu kommt, dass es sich auf das Alter bezogen meist um inhomogene Gruppen handelt in denen Kinder und angehende Erwachsene gleichzeitig ausgebildet werden. Es liegt in der Verantwortung der Jugendfeuerwehrwarte und der Betreuer, Unfälle zu vermeiden. Dies gelingt demjenigen am besten, der weiß, wo Gefahren lauern, wie sie vermieden werden können und welche Hilfsmittel zum Schutz zur Verfügung stehen.

Das Bild zeigt die erfolgreichen 28 erfolgreichen Teilnehmer der Feuerwehren Wernfeld, Massenbuch, Adelsberg, Seifriedsburg, Langenprozelten und Gemünden zusammen mit der stellvertretenden Kreisjugendwartin Michaela Furth aus Wernfeld, sowie den beiden Kreisbrandmeistern Benjamin Egert  und Edgar Ruppert.